28. September 2021

3 kostenlose Keyword-Tools: Reicht das aus?

Kann man mit kostenlosen SEO-Tools für die Keyword-Recherche mehr Traffic bekommen? Ich stelle dir einige Tools für die Keyword-Recherche vor, die dir helfen, Ideen für deine Texte zu bekommen. Was die Tools können und wo ihre Grenzen liegen, zeige ich dir hier.

Google ist dein Freund für die Keyword-Recherche

Logisch, bei Google fängt alles an. Da schaust du zuerst nach, wenn du eine SEO-Konkurrenzanalyse machst und tiefer in die Keyword-Recherche einsteigen willst. In dem verlinkten Blogpost zeige ich dir Schritt für Schritt, was wichtig ist.

Google Trends als Keyword-Tool?

Google Trends hilft dir dabei herauszufinden, ob ein Keyword generell relevant ist und wann es im Jahr besonders oft gesucht wird. Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass "Nikolaus" besonders häufig in der ersten Dezemberwoche gesucht wird und dann nur noch vereinzelt?

Oder dass das Thema "abnehmen" insbesondere am Jahresanfang häufig gesucht wird und dann langsam abnimmt? Die Motivation im neuen Jahr ist hoch, dann kommt der innere Schweinehund durch. Wann startet man also einen Online-Kurs zum Thema "Gesund abnehmen"? Wenn die größte Nachfrage besteht: Richtung Januar!

So kann Google Trends dir wunderbar Einsicht in die Saisonalität deiner Keywords geben und dir mitteilen, wann du spätestens mit einem Thema starten musst. Denke daran, dass das Ranking in Google immer ein paar Wochen oder Monate dauern kann!

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Google Trends als kostenloses Keyword-Tool

Nachteil von Google Trends ggü. kostenpflichtigem Keyword-Tool

Bei Google Trends bekommt man eben das: Trends. Es fehlen Vergleichswerte von Keywords wie das Suchvolumen und der Wettbewerb. Das kann man in anderen kostenlosen Tools wie unregistriert in Ubersuggest für ein paar Keywords machen. Doch für eine tiefergehende Keyword-Recherche reicht das nicht aus, wenn du SEO selbst machen willst.

Google Trends ist ein super Tool für den Beginn der Keyword-Recherche. Damit kannst du Keywords checken, die du bereits kennst. Google Trends zeigt zwar auch "verwandte Themen" und "ähnliche Suchanfragen" an, jedoch sind diese eher grob und nicht immer passend.

Google Search Console: Low hanging fruits

In die Google Search Console schaue ich mindestens einmal im Monat hinein: wenn ich mein monatliches Monitoring mache. Doch auch für die Recherche kann die Search Console (ehemals Google Webmaster Tools) als kostenloses Keyword-Tool hilfreich sein.

Damit erfährst du, welche deiner Seiten besonders oft geklickt werden (wie auch in Google Analytics) und mit welchen Suchanfragen Personen auf deiner Seite wie häufig landen. Was dir das bei der ersten Keyword-Recherche helfen soll?

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Du findest damit heraus, für welche Suchanfragen du schon Klicks bekommst und siehst auch, auf welcher Position in Google deine einzelnen Websites im Schnitt ranken. Außerdem kannst du herausfinden, für welche Keywords du an welcher Position stehst.

Google Search Console - liefert Suchanfragen und Seiten - sarah-depold.de
Google Search Console - liefert Suchanfragen und Seiten

Nachteil der Google Search Console ggü. kostenpflichtigem Keyword-Tool

Mit einem Bezahltool wie Ubersuggest und kwfinder findest du nicht nur heraus, auf welcher Position deine Beiträge und Seiten stehen, sondern du kannst speziell ein Monitoring für deine Wunsch-Keywords aufsetzen.

So nutze ich z. B. Ubersuggest für mein monatliches Monitoring und checke, ob DIE Beiträge, die ich zum Ranken bringen will, auch tatsächlich ranken. Dafür habe ich mir extra eine Google Tabelle erstellt.

Ein kostenloses Tool, mit dem ich monatlich all meine Rankings tracken kann, habe ich bisher nicht gefunden. Daher ist das meine Lösung dafür.

Answer the public

Answer the public ist mein Lieblingstool unter den kostenlosen Tools, die nicht zu Google gehören. Es ist ein Quell der Inspiration, wenn ich das so literarisch aufgehübscht sagen darf. Zu einem Keyword liefert es unzählig weitere Keywords, verwandte Suchbegriffe, Fragen und Präpositionen.

Es ist eine Freude, die Auflistungen anzusehen, die auch in der kostenlosen Version einfach als CSV-Datei exportiert werden können. Wenn du kein Tool kaufen möchtest, dann nutze dieses hier. Es gibt aber einen Haken: Du bekommst tatsächlich "nur" Ideen geliefert. Die Keywords werden nicht weiter mit Daten aufbereitet, sodass eine Analyse schwer ist.

Answer the public - das kostenlose Keyword-Tool - sarah depold.de
Answer the public - das kostenlose Keyword-Tool

Nachteil von Answer the public ggü. kostenpflichtigem Keyword-Tool

Answer the public liefert weder Suchvolumen, noch Zahlen zum Wettbewerb in den organischen und bezahlten Suchergebnissen. Das könnte man über händische Arbeit umgehen (z. B. indem du einzelne Keywords in Ubersuggest eingibst oder das Google Ads Tool nutzt). Doch ist es das wert?

Aus meiner Sicht ist Answer the public nur der Anfang. Für eine echte Bewertung brauchst du auch echte Daten. Und die liefern kostenlose Tools in der Regel nur begrenzt oder eingeschränkt.

Fazit: Keywords mit kostenlosen Tools finden?

Das ist bestimmt möglich, einfacher geht es aber mit einem Tool, das dir noch mehr Daten bietet. Soweit ich weiß, sind das die bezahlpflichtigen Tools für Ubersuggest und kwfinder. Da gibt es noch etliche weitere Tools, die deine Suche verfeinern. Wichtig finde ich, dass du Vergleichswerte bekommst.

Das heißt, du brauchst nicht nur sinnvolle Keywords, sondern auch die Angabe des Suchvolumens und gerne auch Werte zum Wettbewerb in Ads und in den organischen Suchergebnissen. Dann helfen dir die Keywords mit angereicherten Daten auch tatsächlich dabei, eine Entscheidung zu treffen.

Du brauchst Daten von Keyword-Tools für eine Entscheidung

Du willst doch wissen, was deine Zielgruppe tatsächlich sucht! Daten helfen dir bei der Entscheidung und beim Priorisieren der Keywords weiter. Sonst könnte es passieren, dass du den besten Beitrag der Welt schreibt und niemand sucht danach. Weil du nicht weißt, wie viel Suchvolumen vorhanden ist und ob das Thema für dich relevant ist (Konvertiert es? Bringt es Mehrwert?)

Für das erste Brainstorming reichen kostenlose SEO-Tools auf jeden Fall aus. Ansonsten würde ich immer ein Tool empfehlen, das dir die allerbesten Daten liefert. Das sind eher die kostenpflichtigen Tools. Probiere doch mal verschiedene aus (wie Ubersuggest und kwfinder) und überlege, ob du davon eins nutzen kannst. In der Regel können diese monatlich gekündigt werden. Teste Keyword-Tools aus!

Noch mehr Tipps im Keyword-Kurs

In meinem Keyword-Kurs zeige ich dir in mehreren Modulen, vielen Videos und einem sehr umfangreichen Workbook mit Aufgaben, wie du eine richtige Keyword-Recherche machst. Du lernst, welche Keywords für dich und dein Business passen und welche Tools dich dabei unterstützen. Praxisnah, erprobt und wirklich hilfreich für deine Website-Texte:


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Sarah Depold
Ich bin seit 2008 im SEO-Business und war vor meiner Selbstständigkeit in Startups & KMU als Head of SEO sowie Head of Online-Marketing angestellt. Nun lehre ich SEO in Online-Kursen.
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