Sarah Depold
15. Februar 2022

Die 10 wichtigsten Rankingfaktoren in Google

Bevor du mit SEO anfängst, fragst du dich vielleicht: Was sind die wichtigsten Rankingfaktoren in Google? Aus angeblich 200 Google-Rankingfaktoren suchte ich 10 heraus, die besonders bedeutend für deine Website sind. Lade dir gerne die Rankingfaktoren-Infografik herunter und starte mit der Umsetzung!

Was sind Rankingfaktoren?

Du möchtest mit deiner Website in Google gefunden werden - wie jede Unternehmerin. Google hat sehr viele Algorithmen, also Programme, mit denen die Suchmaschine auswertet, welche Websites in Google zuerst angezeigt werden. Durch Rankingfaktoren wird das Ranking von Websites in der Google-Suche beeinflusst.

Leider verrät Google nicht, welche der über 200 Rankingfaktoren dein Ranking in Google am meisten bestimmen. Vermutlich geht es auch hier um eine ausgewogene Mischung, denn nur in einer Kategorie spitze zu sein, reicht für ein Ranking auf der SERP (Search Engine Result Page aka Suchergebnisseite) nicht aus.

Praxisbeispiel Hundesalon

Das wäre genauso, wenn du als Hundefrisörin zwar super Hundefrisuren schneiden, aber nicht föhnen kannst und fies zu Hunden bist. Dann wirst du leider keine tierischen und menschlichen Kunden bekommen. Und Google dürfte es dir auch übel nehmen, wenn du nur negative Bewertungen bekommst.

Dann zeigt die Suchmaschine eben lieber die Hundesalon-Konkurrenz in der Suche an. Weiter unten kommst du dann mit den fiesen Bewertungen.

Erste Schritte mit SEO lernen

Das ist ein plakatives Beispiel, das du auch auf Rankingfaktoren beziehen kannst. Nur eine Kategorie perfekt zu beherrschen reicht nicht aus, um mit deinem Angebot gefunden und gemocht zu werden. Die Frage ist also: Welche Rankingfaktoren sind relevant?

In meinem Umfeld scheint es nur sehr gute Salons zu geben:

Hundesalon - Suche in Google
Hundesalon - Suche in Google

Relevante Rankingfaktoren

Da Google nicht verrät, welche Rankingfaktoren wirklich relevant sind, haben sich viele SEO-Experten in Tests und Studien gestürzt und dazu Experimente gemacht. Einige Rankingfaktoren ändern sich von Zeit zu Zeit, andere werden weiterentwickelt.

Du wirst also keine von Google offiziell bestätigte Checkliste für Rankingfaktoren finden. Daher mache ich es wie der SEO-Experte Julian Dziki. Er schreibt im Buch Suchmaschinenoptimierung for Dummies (Werbelink), dass er nur diejenigen Rankingfaktoren vorstellt, die entweder von Experten anerkannt sind oder die in seinen Projekten sehr gut funktionierten.

Wichtig sind die Kategorien Technik, Backlinks und Content.

Die 10 wichtigsten Rankingfaktoren sind:

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  1. Technik
  2. Content
  3. Suchintention
  4. Keywords
  5. Backlinks
  6. Nutzererlebnis
  7. Nutzersignale
  8. Optimierte Snippets
  9. Mobile first!
  10. Trust & Expertise

Technik als Rankingfaktor

Die Grundvoraussetzung ist die laufende Technik. Deine Website sollte mit ihren Unterseiten erreichbar sein. Du solltest https verwenden (mit validem SSL-Zertifikat). Eine sichere Website ist Pflicht! Du solltest keine Fehlerseiten (404-Fehler) auf deiner Website haben. Das passiert, wenn du eine Webseite löschst und Links dennoch auf diese Webseite zeigen. Die Lösung ist hier eine URL-Weiterleitung mit einem SEO-Tool.

Wichtig ist, dass Suchmaschinen mit ihren Bots alle Seiten deiner Website lesen (crawlen) können. Die URLs verlinkst du untereinander, sodass die kleinen Programme alle relevanten Seiten finden. Erst dann können sie indexiert werden, also in den Google-Index aufgenommen werden. Nach der Indexierung kann erst das Ranking in der Suchmaschine erfolgen - sofern deine Website die Kriterien erfüllt.

Praxisbeispiel Indexierung und Crawling

Stell dir den Prozess wie eine Bibliothek vor: Eine Bibliothek kann nur die Bücher im Index haben, die sie aufgenommen hat. Die Bibliothekare lesen den Inhalt (Crawling) verschlagworten sie, nehmen den Inhalt in den Computer auf (Indexierung) und wissen, wo die Bücher stehen.

Kommt eine Bibliotheksnutzerin und fragt nach einem bestimmten Buch, weiß der Bibliothekar dank Computer, ob es im Bestand ist und wo es steht (Suchergebnis).

Fragt ein Nutzer jedoch allgemein nach einer Kategorie, z. B. nach einer Anleitung zur Keyword-Recherche, dann spuckt der Computer bestimmte Suchergebnisse aus, die zu der Suchanfrage passen. Ganz oben steht das relevanteste Ergebnis, weil z. B. die Keywords genau so in der Buchbeschreibung vorkommen.

Lass dich in Google finden

Das Beispiel zeigt nur ganz vereinfacht, wie das Crawling und die Indexierung bei Google funktionieren. Denn hier gibt es weitaus mehr Rankingfaktoren, bis deine Website erfolgreich auf Seite 1 bei Google für dein Keyword steht.

Ladegeschwindigkeit deiner Website

Stell dir vor, eine Website lädt 10 Sekunden. Dann bist du als Nutzerin sofort verschwunden. Selbst 3 Sekunden können schon kritisch sein und den Flow stören. Mobil kann das noch schwieriger sein. Mobile Browser hemmen erstens das gleichzeitige Herunterladen der Website-Dateien (Bilder, CSS, JavaScript) und zudem sind die mobilen Verbindungen oft langsamer.

Vielleicht hast du auch schon von den Core Web Vitals gehört? Es bleibt kompliziert und selbst bei Google widersprechen sich aktuell noch Dokumente auf den Webseiten. Daher bin ich vorsichtig und empfehle hier: Mach deine Website schnell, lass mit Tools deine Dateien wie JavaScript und CSS bündeln und achte darauf, dass sich nichts im Layout verschiebt. Eine Gewichtung der Elemente als Rankingfaktoren gibt es Stand Januar 2022 noch nicht.

P. S. In der Search Console kannst du nun auch sehen, wie deine Seite in den Core Web Vitals abschneidet!

Bei mir sind die URLs in der Search Console wieder grün. Die Fehler im Dezember wurden behoben. Widme dich den Core Web Vitals, sobald du ein Fünkchen Zeit für Technik hast - oder sie auslagern kannst.

Core Web Vitals in der Search Console - sarah-depold.de
Core Web Vitals in der Search Console

Content - fülle deine Website mit guten Inhalten

Noch ist es so, dass Google vor allem Texte lesen und interpretieren kann. Hast du sehr gute Texte mit Lösungen und Tipps, ist das ein toller Anfang für deine Google-Rankings. Daher kommt Content meiner Ansicht nach auch an Platz 2 der Rankingfaktoren.

Zum Thema Textlänge lässt sich keine allgemeine Aussage treffen. Mein Motto ist: Schreibe so viel wie du kannst, ohne zu schwafeln. Das passt zu meinem Konzept: Marketing ohne Blabla. Wenn du Expertin auf deinem Gebiet bist, dann packe dein Wissen in deine Texte. Nimm dir pro Webseite aber nur ein Thema vor.

Wie viel Text braucht du für gute SEO-Rankings?

Wie sagte es SEO-Experte Markus Hövener im Webinar?

"Viele Kategorieseiten von Online-Shops ranken nicht wegen des Texts, sondern trotzdem."

Markus Hövener

Es kommt also darauf an, um welche Art von Website (Blogpost, Unterseite, Shop-Kategorie, Produktseite usw.) es sich handelt. Eine Produktseite eines Shops braucht keine 2000 Wörter. Eine Themenseite zu einem umfangreichen Begriff kann auch 10000 Wörter haben. Es kommt eben darauf an, was gesucht wird (Suchintention) und welchen Mehrwert du bieten kannst. Doch auch die zusätzlichen Inhalte & Formate spielen eine Rolle.

Beantworte diese Fragen zu deinen Inhalten:

  • Ist der Text ansprechend aufgebaut?
  • Nutzt du Überschriften und Absätze?
  • Hast du Bilder, die passend zu deinem Inhalt nützlich sind?
  • Ist dein Text umfassend und beleuchtet ein Thema von allen Seiten?
  • Sind die Inhalte strukturiert z. B. mit FAQ-Snippets oder einer How-To-Anleitung?
  • Sind deine Beiträge aktuell?
  • Aktualisierst du sie?
  • Löst dein Text ein Problem oder bietet Mehrwert?

Setze auf Evergreen Content

Mein liebster Tipp neben der Keyword-Recherche: setze auf Evergreen Content. Das sind Texte, die sich holistisch, also ganzheitlich und sehr umfassend mit einem Thema beschäftigen und übers ganze Jahr hinweg in Google gesucht werden. Hier spielt auch das Suchvolumen eine große Rolle.

Suchintention erfüllen

Noch wichtiger als Keywords ist die Frage: Was steckt denn hinter der Suchabsicht, also der Suchintention? Möchte die suchende Person Informationen, bereits eine Kaufberatung oder sogar schon etwas kaufen? Möchte sie auf eine Seite einer Firmenwebsite gelangen?

Das sind verschiedene Suchintentionen. Diese kannst du perfekt über die Customer Journey, die Kundenreise, abbilden.

Versetz dich in deine Zielgruppe und frage dich, an welcher Stelle sie steht. Welche Fragen können aufkommen? Wie kannst du sie mit deiner Website so zufriedenstellen, dass sie auf kein weiteres Suchergebnis klicken?

Zur Suchintention habe ich auch eine Podcast-Folge für dich aufgenommen:

Keywords bieten

Google fällt es leichter, den Inhalte deiner Webseiten zu verstehen, wenn du häufig gesuchte und passende Keywords verwendest. Welche Keywords passen, solltest du unbedingt vor dem Schreiben bei der Keyword-Recherche herausfinden.

Früher lief Suchmaschinenoptimierung nur via Keywords und massenhaft (auch olle) Backlinks. Heute sollte deine Website vorrangig für deine Zielgruppe geschrieben sein. Die Zeit der sinnfreien SEO-Texte von Maschinen ist zum Glück vorbei.

Anschließend verwendest du die Keywords im Text, Überschriften, Title, Description, in der URL, und im Dateinamen von Bildern und im Alt-Tag.

Uiuiui, das ist ein kompliziertes Thema. Für mich ist die Backlink-Beschaffung ehrlich gesagt der schwierigste Teil der Suchmaschinenoptimierung. Ich bin sehr sicher, dass hochwertige Links von anderen Websites sehr viel Einfluss als Rankingfaktor haben. Das war vor vielen Jahren so und das wird 2022 und später weiter wichtig sein.

Wichtigste Regel beim Aufbau vom Backlinks: Kaufe keine Backlinks. Sicher, das wird noch immer im großen Maße gemacht. Mit meinem Mamablog bekomme ich auch wöchentlich dazu Anfragen, Links zu verkaufen.

Die Unternehmen und vor allem SEO-Agenturen schreiben das natürlich so nicht. Sie fragen:

  • Wie viel kostet ein Beitrag mit Dofollow-Link?
  • Wie viel kostet ein Advertorial (ohne Werbe-Markierung)?

Dann wollen diese Unternehmen auch noch eigene Texte (garantiert nicht gut geschrieben) auf meinem Blog veröffentlichen und nicht Werbung markieren. Du merkst sicher, wie falsch das alles klingt. Google mag das ebenfalls nicht. Als Bestrafung kann Google Linkkäufer in die hinteren Suchergebnisse verbannen.

Das ist das Gegenteil von guter Suchmaschinenoptimierung. Und immer dran denken: Mit SEO helfen wir Suchmaschinen, unsere Inhalte zu finden und zu verstehen. SEO an sich ist super hilfreich für beide Seiten. Nur Manipulation der Suchergebnisse und Rankingfaktoren solltest du vermeiden!

Ahrefs, ein SEO-Tool-Anbieter, hat eine interessante Studie zu Backlinks erstellt. Zudem weist das Unternehmen nochmal auf den Zusammenhang von Korrelation und Kausalität hin. Ich zitiere:

"Eine Korrelation beschreibt keine Ursache-Wirkungs-Beziehung in die eine und/oder andere Richtung, d. h. aus einem starken Zusammenhang folgt nicht, dass es auch eine eindeutige Ursache-Wirkungs-Beziehung gibt."

Wikipedia

Das darf man insbesondere im Bereich der Suchmaschinenoptimierung und bei Rankingfaktoren nicht vergessen. So schreibt auch ahrefs:

"Now, it’s important to note that correlation does not imply causation and that none of these graphs provide direct evidence that backlinks help you rank in Google. "

ahrefs

Dennoch sind Backlinks, die guten Links von anderen Websites aus einer ähnlichen Nische, sicherlich sehr, sehr wertvolle Rankingfaktoren aus meiner Sicht.

Tipp: Einige Backlinks zeigt dir die Google Search Console an. Dazu navigierst du zum Tab Links und siehst externe Links, interne Links und die top verweisenden Websites. Alle vorhandenen Backlinks kann dir kein Tool anzeigen. Daher setze bei der ausführlichen Analyse auf mehrere Tools. Für den Anfang reicht die Search Console jedoch vollkommen aus!

Meine liebste Methode um Links zu bekommen ist ganz einfach: Sehr gute Inhalte erstellen. Außerdem ist gute Vernetzung wichtig. Wo kannst du Gastbeiträge in passenden Nischen schreiben? Dort gibt es oft Links. Kannst du Partner:innen anschreiben und sie bitten, deinen Beitrag zu verlinken? Achte auf jeden Fall darauf, dass dein Beitrag 100 % zu deren Inhalten z. B. im Blog-Bereich passt.

Backlink-Aufbau ist sehr mühsam. Sicher gibt es einige Tools dafür, mit denen Links verwaltet werden und Partner:innen gefunden werden können, doch das lassen sich die Tool-Anbieter auch teuer bezahlen. Letztlich solltest du auf deine Nische schauen. Hat deine Konkurrenz viele Backlinks? Dann können hochwertige Links für dich ggf. auch sehr wichtige Rankingfaktoren sein.

P. S. Alle Backlinks, die du selbst setzen kann, kannst du für dein SEO-Wachstum vergessen. Sie zählen entweder nicht oder schaden sogar. Beispiel dazu: Webkataloge mit Backlinkpflicht oder jene, denen du ansiehst, dass sie nur für Backlinks erstellt wurden.

Nutzererlebnis verbessern

  • Text gut lesbar (Font, Größe & Farbe)
  • Informationen schnell zu finden
  • Design ansprechend
  • Schnelle Ladezeit
  • Website einfach nutzbar

Jemand kommt auf deine Website, was sieht derjenige als Erstes? Was sieht er above the fold, also auf der ersten Bildschirmanzeige ohne zu scrollen? Das Design spielt bei der User Experience, dem Nutzererlebnis, eine herausragende Rolle.

Ist der Text zu klein zum Lesen oder mobil nicht erkennbar, lädt die Seite zu lang, bin ich sofort wieder weg. Das ist zugleich ein schlechtes Nutzersignal für Google. Komm nicht auf die Idee, dir ein fancy Menü neu auszudenken. Bewährt hat sich ein Menü am oberen Bildschirmrand und das mobile Hamburgermenü (drei horizontale Striche). Gib den Nutzern das, was sie von anderen Websites kennen: eine gute Menüführung und strukturierte Beiträge.

Biete alle Informationen schnell auf einen Blick auffindbar an, wie z. B. ein Inhaltsverzeichnis. Verlinke passende Stellen und gestalte die Website so, dass Nutzer alles sofort finden. Mach die Nutzer glücklich!

Nutzersignale beachten

Was glaubst du, ist ein besseres Nutzersignal für Google? Jemand sucht in Berlin den besten Hundesalon. Er googelt, kommt auf eine informative Website, überzeugt sich dank der Schilderungen und des Videos von der Kompetenz und wird von den Kundenstimmen überzeugt. Er beendet seine Suche hier, weil er den Salon gefunden hat.

Oder jemand sucht danach, kommt auf eine fragwürdige Website, die zu lange lädt und ein Design von 2000 hat, mit grauer Schrift auf grauem Hintergrund. Die Website ist nicht lesbar, somit verschwindet er nach wenigen Sekunden und klickt auf das nächste Suchergebnis in der Google-Suche.

Richtig, das erste Ergebnis ist besser aus Nutzer- und Google-Sicht. Für Google zählt, was Nutzer mit den Suchergebnissen machen. Auch hier spielt Google den Geheimniswahrer und verrät nicht, was alles getrackt wird. Genügend Informationsquellen (Browser Google Chrome, Android & Google Analytics) hätten sie ja...

Google will das beste Ergebnis liefern

Warum will Google den Nutzer glücklich machen? Damit wir wiederkommen und auch auf Ads klicken. Damit verdient Google immerhin das Geld.

Nutzer sind dann glücklich, wenn sie die Informationen oder Produkte bekommen, die sie in Google suchen. Klickt nun jemand auf etliche Suchergebnisse statt nur auf eins, kann das für Google ein Zeichen sein, dass die Inhalte nicht perfekt zur Suchanfrage passen. In der Folge werden die Rankings getauscht.

Google testet viel, die Rankings sind niemals in Stein gemeißelt. Erinnere dich daran, wenn du neuen Content erstellst. Biete für deine Zielgruppe die besten Inhalte, damit sie glücklich gehen.

Was sind Nutzersignale?

  • Absprungrate (Bounce Rate)
  • Return to SERP Rate (Wie viele kehren zu Google zurück?)
  • Klickrate (CTR = Click Through Rate)
  • Verweildauer (Time on Site)

Quelle: Searchmetrics

In Google Analytics findest du die Seitenaufrufe, Absprungrate und Verweildauer (durchschn. Zeit auf der Seite) unter Berichte > Verhalten > Alle Seiten.

Absprungrate & Verweildauer (Zeit auf der Seite) in Google Analytics - sarah-depold.de
Absprungrate & Verweildauer (Zeit auf der Seite) in Google Analytics

Rein theoretisch - Google sagt das nicht öffentlich - sind User Signals bzw. Nutzersignale ebenfalls relevante Rankingfaktoren. Dazu gehören die Absprungrate, die angibt, wie viele Nutzer sofort wieder die Website verlassen, ohne eine weitere Webseite aufzurufen.

Auch die Return to SERP Rate ist sicherlich wichtig. Wie viele kehren zu Google zurück? Wie viele klicken überhaupt auf das Suchergebnis in Google (CTR?). Wichtig kann auch sein, wie lange Nutzer schließlich bleiben, also die Verweildauer.

Tipp: Die Absprungrate und die Verweildauer kannst du in Google Analytics messen. Die Click Through Rate siehst du in der Google Search Console.

Optimierte Snippets

Wie sieht das Suchergebnis mit deiner Website aus, wenn jemand in Google nach einem Keyword sucht? Ich spreche natürlich vom Title und der Meta-Description. Da beides einen Einfluss auf das Ranking hat (die Description nur indirekt), schrieb ich dazu separate Blogbeiträge:

Was bringt dir ein Ranking in Google auf Position 1, wenn niemand dein Suchergebnis anklickt? Eben. Du möchtest bereits mit deinem Snippet (Suchergebnis in Google, bestehend aus URL, Title und Meta-Description) überzeugen. Das Snippet ist dein Schaufenster in der großen Shopping-Mall mit vielen weiteren Anbietern.

Optimiere deine Snippets so, dass Google-Nutzer wissen, was sie erwartet und was sie auf deiner Website tun können. Nutze Keywords und mache alle Versprechen, die du halten kannst rund um deinen Service und dein umfangreiches Angebot und Wissen.

Hör auch gerne in die Podcast-Folgen zu den Themen rein:

Mobile first!

Mobile Optimierung ist eigentlich ein Teil der Nutzererfahrung, dennoch ist das Thema so wichtig, dass ich dem einen eigenen Punkt der Rankingfaktoren widmete.

Seit März 2021 beachtet Google bei der Indexierung nur noch die mobilen Versionen einer Website. Der Grund ist einfach: Die meisten Nutzer sind mobil unterwegs. Schau dir doch in Google Analytics an, wie die Verteilung der technischen Geräte auf deiner Website aussieht.

Deine Website sollte also vorrangig auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und auch Tablets laufen. Früher strichen Unternehmen oft Text auf den mobilen Versionen der Websites. Das wäre heute eine schlechte Entscheidung, denn Text hilft oft beim Ranking.

Gestalte deine Website so, dass sie auch mobil schnell lädt und die Bilder nicht verzerrt sind. Sie sollen mobil responsiv sein, also sich automatisch an die Bildschirmgröße anpassen.

Tipp: In der Google Search Console siehst du unter Nutzerfreundlichkeit > Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten, wie deine Webseiten in Google abschneiden. Ich muss anscheinend selbst nachbessern, ich habe einen Fehler, ups!

Search Console: Probleme mit der Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten - sarah-depold.de
Search Console: Probleme mit der Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Trust & Expertise

In der Vergangenheit gab es einige Google-Updates, die dazu führten, dass nicht mehr jede Seite zu kritischen Themen ranken kann. In den Qualitätsrichtlinien von Google sind mehrere Konzepte dazu erläutert. Dazu gehören zum einen der bekannte Zweck einer Website. Eine Website soll laut Google einen Zweck erfüllen, quasi kein Spam sein, sondern hilfreich.

Darin steht zudem YMYL-Content (Your Money or Your Life). Dabei handelt es sich um Websites in bestimmten Branchen. Falschinformationen könnten sich hier schlecht auf die Leser auswirken. Beispiel dafür sind alle Themen rund um Gesundheit, Sicherheit, Glück und Finanzen. Daher ist es aus dieser Sicht höchst wichtig, dass Experten Inhalte kreieren.

Außerdem gibt es in den Richtlinien E-A-T, also Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness). Bist du eine Expertin auf deinem Thema? Hast du sogar Referenzen auf deiner Website verlinkt? Bist du als Autorität in deiner Branche bekannt? Bist du selbst vertrauenswürdig, als auch deine Website? (Weiterlesen: Semrush)

Höre dir gerne an, wie ich SEO-Expertin wurde:

Häufig gestellte Fragen zu den Rankingfaktoren

Was sind Rankingfaktoren?

Google hat sehr viele Algorithmen, also Programme, mit denen die Suchmaschine auswertet, welche Websites in Google zuerst angezeigt werden. Durch Rankingfaktoren wird das Ranking von Websites beeinflusst. Dazu gehören on-site- und off-site-Faktoren wie Technik, Content und Backlinks.

Wie viele Rankingfaktoren gibt es?

Angeblich gibt es über 200 Rankingfaktoren in Google. Das Doofe ist nur, dass Google nicht verrät, welche das sind und wie sie untereinander gewichtet sind. Starte daher mit guter Technik (https, Seitenladegschwindigkeit, gute Crawlbarkeit) und wertvollen Inhalten. Gute Backlinks von anderen Websites sind das Sahnehäubchen.

Fazit: Rankingfaktoren in Google

Womit du in Google gefunden wirst - Keyword-Recherche-Kurs - Sarah Depold

Uff, das ist ganz schön viel! Doch ich bin überzeugt, wenn du die Inhalte für deine Seite erstellst, dann ist das der beste Anfang. Dann achtest du darauf, alle Informationen richtig zu bündeln und passende Keywords nach der Keyword-Recherche zu verwenden.

Du gliederst die Inhalte in lesbare Häppchen und nutzt auch Bilder und weitere Formate zur Untermalung. Du zeigst dich damit als Expertin auf deinem Gebiet und generierst Mehrwert für deine Zielgruppe.

Damit beachtest du schon einige Rankingfaktoren in Google.


Wenn du SEO lernen möchtest, schau dir unbedingt meinen Kurs zur Keyword-Recherche an. Dort findest du mit praktischen Tools heraus, welche Suchbegriffe wirklich gesucht werden und zu dir passen:

Infografik zu den Rankingfaktoren

Speichere dir gerne die Infografik zu den Rankingfaktoren auf Pinterest. 🙂

Rankingfaktoren-Infografik - sarah-depold.de
Rankingfaktoren-Infografik

Keyword-Recherche für Google-Sichtbarkeit - zum Mini-Kurs von Sarah Depold
Sarah Depold
Ich bin SEO-Expertin, seit 2008 im SEO-Business und war vor meiner Selbstständigkeit in Startups & KMU als Head of SEO sowie Head of Online-Marketing angestellt. Nun lehre ich SEO in Online-Kursen.
Mehr über mich und zum SEO-Kurs.

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